Willkommen auf der Internetseite des Studienprojekts “Stadt und Bahnhof”!
“Stadt und Bahnhof” ist ein - inzwischen abgeschlossenes - zweisemestriges Studienprojekt des Fachgebiets Stadt- und Regionalökonomie am Institut für Stadt- und Regionalplanung der Technischen Universität Berlin.
Betrachtungsgegenstand war die Bedeutung von Bahnhofsprojekten für die Stadtentwicklung - dies wurde in der historischen Dimension, aber auch im Querschnitt des Vergleichs unterschiedlicher Bahnhöfe analysiert. In einem umfangreichen empirischen Projektteil wurden die Folgen der Verlagerung des Hauptbahnhofs in Berlin untersucht.
Nachdem im Sommersemester 2007 die Rolle der Bahnhöfe für die Stadtentwicklung aus verschiedenen Perspektiven (Bahnhof als Immobilie, Bahnhof als Motor der Stadtentwicklung, Entwicklung des Bahnhofsumfeldes, Rolle des Bahnhofs als Multifunktionsstandort u.a.) unter Betrachtung verschiedener (internationaler) Beispiele beleuchtet worden waren (Zwischenbericht, 8 MB), wurden im Wintersemester 2007/2008 die Folgen der Verlagerung der zentralen Bahnhofsfunktionen an den neuen Hauptbahnhof in Berlin für den Hauptbahnhof selbst und sein Umfeld sowie für den Bahnhof Zoologischer Garten und sein Umfeld empirisch untersucht (Endbericht, 19 MB; Auswertung der Onlineumfrage, 3 MB).
Die Ausgangsvermutung war, dass sich durch die Verlagerung der Hauptbahnhofsfunktion deutliche Verschiebungen von Funktionen ergeben, die sich für die Zukunft verstärken werden. Diese Vermutung zu überprüfen sowie entsprechende Folgen eingehender zu betrachten und Schlussfolgerungen für den Umgang mit den Folgen abzuleiten war Ziel des zweiten Projektsemesters. Dazu wurden umfangreiche (vor allem qualitative) empirische Erhebungen durchgeführt. Zur Vertiefung der Auseinandersetzung wurden im November 2007 Bahnhofsprojekte in Stuttgart und Wien im Rahmen einer Exkursion in die Projektarbeit einbezogen.
Das Studienprojekt Stadt und Bahnhof wurde bei den institutsinternen Projektpräsentationen durch die Jury mit dem zweiten Preis ausgezeichnet und am 9. April wurden die Ergebnisse in einem öffentlichen Workshop vorgestellt - siehe dazu die folgenden Artikel.
